
Facility Management steht vor einem technologischen Sprung, doch ohne saubere Datenbasis bleibt KI ein "Blackbox-Experiment". Frank Schröder und Fabian Naethbohm erläutern, wie durch das Betreiber-Datenmodell, Graphenlogik und die Asset Administration Shell (AAS) ein maschinenlesbares Abbild der Immobilie entsteht. Die Folge bietet einen Fahrplan von der Datenstrukturierung bis hin zur Explainable AI für nachhaltige und effiziente Gebäude.
Der Weg zum autonomen Gebäude führt nicht über isolierte Excellisten, sondern über die Überwindung von Domänen-Silos.
Durch den Einsatz von Linked Data und Graphdatenbanken wird das Gebäude semantisch beschrieben, wodurch heterogene Datenquellen in einem interoperablen Datenraum verschmelzen. Erst diese strukturierte Basis ermöglicht "Explainable AI" – eine künstliche Intelligenz, deren Entscheidungen, etwa bei Wartungsempfehlungen, für den FM-Verantwortlichen nachvollziehbar und damit operativ belastbar sind.
Für die Umsetzung in der Praxis fordern die Experten Mut zum Machen und neue Rollenbilder:
Der Softwarearchitekt wird ebenso wichtig wie der klassische Bauingenieur. Mit dem "digitalen Produktpass" und standardisierten Schnittstellen rückt der "USB-Stick des Gebäudes" in greifbare Nähe, der alle relevanten Informationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg maschinenlesbar und eigentümerunabhängig verfügbar macht.
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